2030 fehlen 400.000 Pflegekräfte in Deutschland

2030 fehlen 400.000 Pflegekräfte in Deutschland

„Je nach Schätzung gehe man davon aus, dass 2030 in Deutschland bis zu 400 000 Mitarbeiter in der Pflege und 56 000 Ärzte fehlten, sagt Personalberater Miekley. Ärzte fehlen vor allem auf dem Land, Pflegepersonal überall. Miekley: „Von der Uni-Klinik bis zum kleinen Krankenhaus mit 120 Betten haben alle Arbeitgeber Probleme.“

Gefunden im Hamburger Abendblatt

Einführung neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff gescheitert

Einführung neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff gescheitert

Die Einführung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs lässt nach einem Bericht von Heute im Bundestag weiter auf sich warten. Am 21.09.2011 scheiterte die SPD-Bundestagsfraktion im Gesundheitsausschuss mit einem entsprechenden Antrag.

Nach Auffassung der Sozialdemokraten müssen Personen mit Demenz oder anderen psychischen und kognitiven Beeinträchtigungen besser bei den Pflegeleistungen berücksichtigt werden. An Stelle der bisher drei sollten zudem fünf Pflegestufen rücken, heißt es Heute im Bundestag zufolge in dem Antrag. In der Diskussion im Ausschuss warf die Opposition der Koalition Tatenlosigkeit vor. Der vielstimmige Chor in der Regierung zeuge nicht davon, dass wir in nächster Zeit eine überzeugende Reform bekommen, so die SPD-Fraktion. Genau darauf hätten die Menschen jedoch einen Anspruch.

Die Linksfraktion bemängelte, dass der frühere Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) für 2011 „vollmundig“ das Jahr der Pflege ausgerufen habe und dies von seinem Nachfolger Daniel Bahr (FDP) nun wieder zurückgenommen worden sei. Gefunden auf Kobinet

Empfehlungen zur Arbeit mit wissenschaftlicher Pflegefachliteratur

Empfehlungen zur Arbeit mit wissenschaftlicher Pflegefachliteratur

Berlin – Eine Expertengruppe des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK) hat Empfehlungen zu Recherche und Nutzung von pflegewissenschaftlicher Literatur herausgegeben. Die Handlungshilfe richtet sich in erster Linie an Pflegende aus der Praxis, Studierende sowie Pflegefachpersonen in Fort- und Weiterbildung.

Weil die Suche nach Informationen häufig nicht nur grundlegende, sondern oft auch ganz spezifische Kenntnisse zur Recherche erfordert, wurden erprobte Quellen sowie Tipps zur Nutzung solcher Literatur zusammengestellt. Angefangen von Empfehlungen für Einsteiger über Hinweise für systematisches Recherchieren bis hin zu erprobten Systemen zur Literaturverwaltung reicht dabei das Spektrum. Herausgeber dieser hilfreichen Tipps sind die Mitglieder der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Pflegeforschung und Qualitätsmanagement des DBfK. Das Papier „Expertenempfehlung zur Entwicklung von Informationskompetenz im Bereich Pflegeforschung“ ist als Download (375 KB) abrufbar.

Auf Heimwelt gefunden.

Erlebnispfade für Altenheimbewohner

Erlebnispfade für Altenheimbewohner

Die Wittener Pflegewissenschaftlerin Prof. Angelika Zegelin will Altenheimbewohner mit Erlebnispfaden beweglich halten.

Dass der Pflegewissenschaftlerin dies gelingt, hat sie mit ihrem Programm „Mobilitätsförderung in der Altenpflege“ bereits in Einrichtungen in Bayern und Berlin bewiesen.

Mit einem ungewöhnlichen Programm will die Wittener Pflegewissenschaftlerin Prof. Angelika Zegelin die Mobilität älterer Heimbewohner aufrecht erhalten. „40 bis 50 Prozent der Leute, die in ein Altenheim kommen, können schon ein Jahr später nicht mehr selbst gehen und stehen“, sagt die Mitarbeiterin des Departments für Pflegewissenschaft der Universität Witten/Herdecke. Grund dafür sei häufig nicht etwa die Gebrechlichkeit der Heimbewohner, sondern fehlende Förderung und Motivation.

Um hier entgegenzuwirken, hat Angelika Zegelin das Programm „Mobilitätsförderung in der Altenpflege“ entwickelt. Es beinhaltet den Ausbau so genannter Mobilitätspfade im Heim. Entlang dieser Pfade sind beispielsweise Spielautomaten, Jukeboxen oder historische Film- und Werbeplakate aufgestellt, welche die Bewohner motivieren sollen, eigenständig zu laufen. „Das können durchaus schräge Sachen sein, die neugierig machen“, so Zegelin. „Wir müssen zeigen, dass das Leben in einem Altenheim noch nicht zu Ende ist.“

„Das Ergebnis war jedes Mal, dass die Leute wieder mobiler geworden, beziehungsweise die Neuankömmlinge länger mobil geblieben sind, “ fasst die Professorin zusammen.

Auf Brikada.de gefunden

Experten warnen vor Notstand in der Altenpflege

Experten warnen vor Notstand in der Altenpflege

Bis 2050 wird die Zahl der Pflegebedürftigen drastisch steigen. Doch dann wird es viel zu wenig Altenpfleger geben, warnen Wirtschaftswissenschaftler.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln, die vom Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) beauftragt worden war. Bereits heute fehlten rund 30.000 Fachkräfte, bis 2020 würden 220.000 zusätzliche Fachkräfte benötigt. Es drohe ein Notstand in der Altenpflege.

Der IW-Studie zufolge dürfte die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland von derzeit 2,5 Millionen bis 2050 auf rund vier Millionen steigen. Entsprechend werde sich der Bedarf an Pflegefachkräften bis dahin auf bis zu 2,1 Millionen Beschäftigte mehr als verdoppeln, sagte der IW-Experte Dominik Enste. Derzeit arbeiten 970.000 Menschen im Pflegebereich.

Auf Zeit gefunden.

Der Zivi geht, die Arbeit bleibt.

Der Zivi geht, die Arbeit bleibt.

Aus Zivis werden „Bufdis“, das war der Plan für den Bundesfreiwilligendienst. Einen Monat nach der Einführung zeigt sich: Der Start ist gründlich verkorkst. Abiturienten kennen das neue Angebot kaum, die Bewerberzahlen sind im Keller. Politik und Verbände streiten sich jetzt munter, wer schuld ist.

Die Zahlen zeugen von einem schwierigen Beginn. „Wir hätten uns gewünscht, dass es noch mehr Interesse gegeben hätte“, sagt Johanniter-Sprecher Patrick Schultheis. Zum Ziel des Familienministeriums, 35.000 Bundesfreiwillige anzuwerben, sagt er: „Da bin ich skeptisch.“

Hier der gibt’s den ganzen Artikel: Spiegel.de

Wie schreibt man schnell eine gute wissenschaftliche Arbeit?

Wie schreibt man schnell eine gute wissenschaftliche Arbeit?

Interview mit einem Ghostwriter: auf Zeit Campus gefunden.

Auszug:

ZEITCampus: Wie lange bräuchten Sie denn zum Beispiel für eine 40 Seiten lange Bachelorarbeit?

Antwort: Hm. 40 Seiten bei 25 Euro pro Seite, das sind 1.000 Euro. Vollzeit schaffe ich das in zwei Wochen.

ZEITCampus: Bitte? Wie geht das?

Antwort: Ich arbeite sehr systematisch. Wenn ich ein Thema bekomme, beginne ich mit der Basisrecherche. Ich verschaffe mir einen Überblick, schaue mir an, was es bereits alles dazu gibt, und kläre schon einmal die Definitionen der wichtigsten Begriffe.

Den ganzen Artikel lesen auf: Zeit.de

BlaBlaMeter Hallo

BlaBlaMeter Hallo

Eine Software untersucht Texte systematisch nach heißer Luft, Gehalt und Aussagekraft. „Ich ärgere mich über die aufgeblasenen Sprüche und das Worthülsengeflecht“, sagt der Entwickler Bernd Wurm.

BlaBlaMeter

Die Bibel, das FDP-Parteibuch und McKinsey-Studien haben eines gemeinsam: Sie waren die ersten Texte, die der Web-Entwickler Bernd Wurm aus Frankfurt am Main systematisch nach heißer Luft untersucht hat. Die meisten Worthülsen enthielten demnach die Studien von McKinsey, am besten schnitt die Bibel ab. Wurm möchte die wohlklingenden Worte von Unternehmen, Werbeagenturen und Politikern, hinter denen oft wenig Substanz steckt, entlarven. Um diese hohlen Phrasen aufzudecken, hat er die Internetseite „BlaBlaMeter“ entwickelt. Seit Jahren schwirrte die Idee dazu in seinem Kopf herum.Die Bibel, das FDP-Parteibuch und McKinsey-Studien haben eines gemeinsam: Sie waren die ersten Texte, die der Web-Entwickler Bernd Wurm aus Frankfurt am Main systematisch nach heißer Luft untersucht hat. Die meisten Worthülsen enthielten demnach die Studien von McKinsey, am besten schnitt die Bibel ab. Wurm möchte die wohlklingenden Worte von Unternehmen, Werbeagenturen und Politikern, hinter denen oft wenig Substanz steckt, entlarven. Um diese hohlen Phrasen aufzudecken, hat er die Internetseite „BlaBlaMeter“ entwickelt. Seit Jahren schwirrte die Idee dazu in seinem Kopf herum.

Hier der ganze Artikel: Tagesspiegel.de